Mediterraneo: nella storia della Famiglia Niessen

Mediterraneo: nella storia della Famiglia Niessen

Le vostre storie sono la nostra storia – das ist schön. Aber auch:

La storia del Hotel Mediterraneo è la nostra storia – la storia della famiglia Nießen.

Die gemeinsame Geschichte begann Ostern 1977, da waren Ulrike und ich als junge Leute zum ersten Mal in Ligurien, in Laigueglia. Das Mediterraneo ist seitdem ein fester Bestandteil des Lebens unserer Familie geworden.
Bald hatten wir meine Eltern, Josef und Maria Nießen, überzeugt, dass das Mediterraneo der beste Ort für ihre erste Reise nach Italien ist. (Italien war für sie damals noch ein Abenteuer…) Aus der ersten Reise wurden für ihr ganzes weiteres Leben zwei regelmäßige Aufenthalte pro Jahr, die auch nach dem viel zu frühen Tod von Luigi Cornelli nicht abrissen, für den mein Vater besondere Sympathie hegte.
Anfang der 80er Jahre haben wir mit unseren damals kleinen Töchtern Daniela und Michaela mehrfach Ostern in Laigueglia verbracht. Heute noch haben wir Luigi vor Augen, wie er während des Ostermahls an der Tür des Speisesaals steht, alles im Blick hat und dirigiert. Wenn die Gäste dann – erschöpft und glücklich vom Festmahl – am frühen Nachmittag den Saal verließen und ihm dankten, dann schien er ebenso erschöpft und glücklich zu sein.
Jedenfalls hieß es in der Familie Nießen noch Jahrzehnte „Wann fahren wir zu Luigi?“.

Daniela und Michaela sind auch als Jugendliche und junge Erwachsene immer einmal wieder zu uns oder zu den Großeltern nach Laigueglia „zu Besuch“ gekommen. Die Verbindung geht auch in ihrer Generation nicht verloren. Im Gegenteil: Nach dem Tod meiner Mutter konnte und wollte mein Vater nicht mehr allein nach Laigueglia fahren – zu viele gemeinsame Erinnerungen… Die beiden haben dann ihren Großvater ins Auto gepackt und sind 2001 mit ihm zusammen zu einem letzten Aufenthalt ins Mediterraneo gefahren.

Aber auch die nächste Generation haben sie nach Laigueglia gebracht: Als unsere erste Enkelin, Michaelas Tochter Alva, noch keine zwei Jahre alt war, hat ihre Tante Daniela kategorisch festgestellt: „Alva muss jetzt Laigueglia kennen lernen.“ Und so wurde es 2014 der erste Aufenthalt mit der vierten Generation.

Das Coronajahr 2020 hat der gemeinsamen Geschichte eine besonders intensive Note hinzugefügt:Kaum konnte man nach dem ersten Lockdown wieder reisen und kaum hatte das Hotel wieder geöffnet, zog es uns im Juni 2020 nach Laigueglia. Wegen Corona waren nur wenige Gäste im Speisesaal. Wir werden den Spirit der Familie Cornelli in diesen besonderen Tagen nicht vergessen.

Noch weniger werden wir meinen 70. Geburtstag im Oktober 2020 und die Woche um ihn herum im Hotel Mediterraneo vergessen: Die Familie Cornelli und ihr Team haben einen wunderbaren Aufenthalt für die ganze zwölfköpfige Familie bereitet. Und das trotz der Belastungen durch die Pandemie. Corona kam im Oktober früher und stärker zurück als erwartet. Manche Gäste reisten ab oder reisten nicht mehr an. Am Schluss hatten wir Hotel und Speisesaal für uns allein. Und doch haben die Familie Cornelli und ihr Team den Spirit des Hotel Mediterraneo aufrecht erhalten und uns eine ganz besondere Zeit und Erfahrung ermöglicht.

Ecco, la storia di una storia. Vieles hat sich verändert (Wo sind die Hollywoodschaukeln???).

Das Mediterraneo ist das Mediterraneo geblieben!

Grazie e complimenti! Ad multos annos!!!!

Manfred

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